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Dämmung der obersten Geschossdecke
Dachböden effektiv dämmen und Energiekosten sparen

Dämmung der obersten Geschossdecke

Die nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecke stellt eine äußerst effektive Energiesparmaßnahme dar, die noch dazu mit relativ geringem Kosten- und Zeitaufwand durchgeführt werden kann. Bei ungedämmten Dächern und einem nicht als Wohnraum genutzten Dachboden macht sie sich schnell bezahlt, weil die Wärme darunter liegender beheizter Räume nicht länger über das ungedämmte Dach entweichen kann.

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 gilt für die Dämmung von Dachböden Folgendes:

  • Für ungedämmte, nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken oberhalb beheizter Räume gilt ein maximaler U-Wert von 0,24 W/(m²K) - statt bisher 0,30 W/(m²K).
  • Bei Eigentümerwechsel ist die nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecke bereits seit Ende 2011 verpflichtend, es sei denn, der Eigentümer entscheidet sich alternativ für eine komplette Dachdämmung. Ausnahmen: Gebäude, die weniger als vier Monate im Jahr beheizt und vorwiegend in der warmen Jahreszeit genutzt werden, z.B. Ferienhäuser, Tierställe, Gewächshäuser, Kirchen und einige andere mehr.
  • Seit Ende 2015 ist die Nachrüstung auch unabhängig von einem Eigentümerwechsel verpflichtend. Ausnahmen: Es ist ein Mindeswärmeschutz nach DIN 4108, Teil 2 vorhanden. Häuser mit maximal zwei Wohneinheiten wurden vom Eigentümer bereits vor dem 01.02.2002 bewohnt.
Dämmung der obersten Geschossdecke

Quelle: puren (oben), Rockwool (unten)

Generell lohnt sich diese Maßnahme aber auch für diejenigen, die gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind. Über das Sanierungsprogramm der KfW können sogar Fördermittel dafür beantragt werden.

Je nachdem, ob der Dachboden nur zugänglich ist oder tatsächlich regelmäßig begangen wird, stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung. Eine Dämmung, die begehbar sein soll, muss z.B. eine entsprechende Festigkeit aufweisen. Böden, die nicht betreten werden, kommen hingegen mit nicht druckfesten Matten oder Platten aus. Alternativ kann auch eine Dämmung zwischen den Holzbalken vorgesehen werden, über die bei Bedarf Gips- oder Holzwerkstoffplatten verlegt werden.

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